Ökumenisches
Sonntags-Abend-Gebet

Arbeitskreis im Pastoralen Raum Wünnenberg-Lichtenau

Seit September 2021 feiern wir in der Regel am 1. Sonntag im Monat um 18 Uhr einen Wortgottesdienst mit Psalmgebet, Lesung, Auslegung und Fürbitten. Heimische Musikgruppen sind mit inspirierenden Liedern dabei.

Wir sind ein Vorbereitungskreis von 8-10 Frauen und Männern und freuen uns über alle Interessierten, die mitgestalten möchten.

Aktuelle Termine:

  • 13.11.2022 – Helmern
  • 08.01.2023 – Iggenhausen
  • 05.02.2023 – Kloster Dalheim (17 Uhr!!)
WARUM eigentlich vielfältige Gottesdienstformen?

Im Erzbistum Paderborn gibt es seit Oktober 2021 das „Zielbild 2030+“, darin wird ausdrücklich die Förderung gottesdienstlicher Vielfalt gewünscht.

Zum Download des Zielbildes auf das Logo klicken:

 

„Es gibt nichts Schöneres in der Kirche als die Liturgie.
In ihr begegnen wir Gott, wenn wir miteinander das Leben entlang seiner Wegmarken feiern – bis hin zum Tod und darüber hinaus. Dazu bietet die Liturgie der Kirche eine Fülle an Möglichkeiten, die wir in all ihrer Vielfalt nutzen und weiterentwickeln. Dabei setzen wir auf geteilte Verantwortung, wertschätzende Reflexion und gesicherte Qualität.“

aus:
Konkretisierung zum Zielbild 2030+,
Schlüsselthema Liturgie und Sakramente feiern,
Basis-Statement;

„Vielfalt soll in jedem pastoralen Raum aktiv gefördert werden. Dabei tragen und gestalten auch beauftragte Laien verantwortlich gottesdienstliches Leben vor Ort. …
Vielfalt dient der Vielfalt des Gottesvolkes und der Menschen. Die Entscheidung über die Bedeutung liturgischer Feiern für das persönliche Glaubensleben treffen die Menschen selbst. 

In allen Formen von Liturgie wird im Kern die Begegnung zwischen Gott und den Menschen gefeiert; diese Grundbewegung jeder Liturgie bleibt sichtbar.“ (ebd. S. 4)

Inspirationen & Hintergrund

Unser Gottesdienstformat ist inspiriert von:

„Seit einigen Jahren gibt es zahlreiche Bemühungen um alternative Formen gottesdienstlichen Feierns. Was zunächst in der evangelischen Kirche mit den sogenannten «Gottesdiensten des 2. Programms» begann, also jenen Feiern neben und außerhalb der kirchlich geordneten Gottesdienste, findet längst auch in der katholischen Kirche Beachtung. In den Gemeinden und Diözesen suchen Verantwortliche nach Formen gottesdienstnaher Feiern, die den verschiedenen Lebens- und Glaubenssituationen vieler Zeitgenossen entsprechen und ihnen geistliche Erfahrungen vermitteln.“

aus:
Die deutschen Bischöfe, Liturgiekommission Nr. 50,
Christus in der Welt verkünden. Dimensionen liturgienahen Feierns,
25. Januar 2021

„Zur Rolle der Laien – gestern und heute“

„Wer einen Gottesdienst (mit-)gestaltet, betritt einen Grenzbereich – einen Bereich zwischen Diesseits und Jenseits, heilig und profan…

Wer einen Gottesdienst (mit-)feiert, versucht mit Stimme und Körper, Worten und Liedern, Stille und Bewegung einen Raum für Gott zu schaffen bzw. zu ermöglichen, dass alle Anwesenden sich für Gott öffnen (können).

… Um einen ‚guten‘ Gottesdienst zu gestalten, muss man die richtige Balance zwischen Aktivität und Passivität, Emotionalität und Rationalität, Für-sich-Sein und Miteinander-Sein finden.“ Einen ‚guten‘ Gottesdienst macht aus, dass sich in der richtigen Mischung von Vertrautem und Neuem alle für die Zu-Sage öffnen können: Siehe, ich mache alles neu – und beginne hier und jetzt bei dir!“

aus:
Gisela Freiesleben u.a. (Hrsg),
Laien-Gottesdienste. Vorbereitung – Durchführung – Erfahrungen,
Gütersloher Verlagshaus 2001, S. 11